Auswertung von Daten und Berichten zur Entwicklung der Organspende in deutschen Krankenhäusern
Innovationsfondsprojekt zur Organspende
Transplant Plus
Ungenutzte Potenziale erkennen.
Organspende in Deutschland stärken.
Projekt
Warum Transplant Plus?
In Deutschland warten viele schwer kranke Menschen auf ein Spenderorgan. Obwohl die Voraussetzungen für eine Organspende in Krankenhäusern grundsätzlich vorhanden sein können, werden potenzielle Spender:innen nicht immer erkannt oder gemeldet. Transplant Plus untersucht deshalb, an welchen Stellen des Prozesses Hürden entstehen – und welche Maßnahmen dazu beitragen können, das Potenzial der postmortalen Organspende besser auszuschöpfen.
Ziel des Projekts
Transplant Plus entwickelt ein Best-Practice-Konzept, das Entnahmekrankenhäuser dabei unterstützt, potenzielle Organspender:innen frühzeitig zu identifizieren und Organspenden erfolgreich zu realisieren. Die Empfehlungen sollen auf unterschiedliche Krankenhausstrukturen übertragbar sein und konkrete Hilfen für die Versorgung bieten.
So gehen wir vor
Das Projekt verbindet verschiedene wissenschaftliche Methoden:
Interviews mit Transplantationsbeauftragten, Intensivmediziner:innen, Pflegekräften und DSO-Koordinator:innen
Bundesweite Befragung von Transplantationsbeauftragten
Analyse nationaler und internationaler Ansätze, die die Organspende fördern
Fokusgruppen und ein Stakeholder-Workshop zur gemeinsamen Entwicklung umsetzbarer Empfehlungen
Konsortium
Projektlaufzeit und Beteiligte
Transplant Plus startet im Mai 2027 und läuft über drei Jahre. Die Konsortialführung liegt bei der Universität Duisburg-Essen, die im Projekt durch den Lehrstuhl für Medizinmanagement und das Westdeutsche Zentrum für Organtransplantation vertreten ist. Beteiligt sind das Essener Forschungsinstitut für Medizinmanagement und die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Weitere Expertise bringen die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin sowie der Lehrstuhl für Systematische Theologie und Ethik der Ludwig-Maximilians-Universität München ein.
EsFoMed GmbH
DSODeutsche Stiftung Organtransplantation